Life Balance Academy
Zukunftswerkstatt

Warum besteht ein Bedarf?


Viele junge Menschen stehen nach der Regelschulzeit orientierungslos auf der Schwelle ihres Lebens und stellen sich Fragen. Sie wollen ihre eigenen Antworten zu finden. „Was will ich vom Leben und was bin ich bereit, dafür zu tun?” Menschen zwischen 18 und 30 müssen lernen, eigene Entscheidungen zu treffen und ihr Leben selbst und selbstbewusst in die Hand zu nehmen.

Doch die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert: Es gibt immer weniger Jugendliche, die das oben genannte im Elternhaus oder in der Schule lernen. Die Zahlen sprechen für sich: Der Bildungsbericht 2008 der Bundesrepublik zeigt, dass jeder fünfte Studienanfänger sein Studium abbricht, in den Ingenieurwissenschaften ist es sogar jeder vierte. Nach zwei bis zweieinhalb Jahren stehen nur drei Fünftel aller Hauptschüler in einer voll qualifizierenden Ausbildung.

Orientierungslosigkeit

Sehr problematisch sind laut Bildungsbericht die langen Übergänge von Schule zur Berufsausbildung, die vielen Umwege und Suchphasen. Orientierungslosigkeit prägt die Schulabgänger und diese Zahlen steigen noch.

Am dramatischsten stehen die Hauptschulabgänger ohne Abschluss da. Sie können sich mangels fehlender Ausbildungsmöglichkeiten gleich auf deprimierendes „Harz IV” statt auf einen eigenen Beruf vorbereiten. Was Ihnen neben einem qualifizierten Abschluss aber vor allem fehlt: Selbstvertrauen, eigenverantwortliches Handeln, Zuversicht.

Virtuellen Parallelwelten

Die Reizüberflutung unserer Zeit, die Hektik des Alltags, die massive Hilflosigkeit von Lehrern, aber auch die Überforderung vieler Eltern macht Erziehung in unserer von Internet und Konsum geprägten schnelllebigen Zeit nicht gerade einfach.

Die altbewährten Familiengefüge brechen auseinander. Das macht sich bei der Jugend am deutlichsten bemerkbar.

wasserfall
Viele junge Menschen lernen nicht, wie man manipulierte von authentischen Bedürfnissen unterscheidet.

Sie leben in einer virtuellen Parallelwelt, kommunizieren per Internet und sind schlichtweg überfordert, wenn reale soziale und emotionale Kompetenzen gefordert sind.